vom 23.11.2020

f.re.e 2021 findet im April statt

PRESSEMITTEILUNG der Messe München vom 18.11.2020

 

f.re.e 2021 findet im April statt



>> Neuer Termin: 21. bis 25. April 2021

Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse findet im kommenden Jahr als Special Edition statt. Aufgrund der aktuellen Situation ist davon auszugehen, dass Reise- und Freizeitentscheidungen zukünftig deutlich kurzfristiger getroffen werden. Deshalb hat die Messe München gemeinsam mit Ausstellern und Partnern entschieden, die f.re.e 2021 auf 21. bis 25. April zu verschieben.

Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen werden sich sowohl die Reise- und Freizeitplanung als auch die Inspirations- und Buchungsphasen im kommenden Jahr zeitlich deutlich verschieben. Mit der Terminänderung geht die Reise- und Freizeitmesse f.re.e auf die Bedürfnisse ihrer Aussteller ein, wie Dr. Reinhard Pfeiffer, Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, erklärt: „Die Gespräche mit unseren Kunden zeigen, dass der Wunsch nach einer physischen Messe sehr groß ist. Deshalb möchten wir unseren Ausstellern nach einem schwierigen Jahr im April 2021 eine Präsentationsplattform bieten.“

 


Die Rolle des Partnerlandes der f.re.e übernimmt im kommenden Jahr Kroatien. Detaillierte Informationen hierzu folgen in einer kommenden Presseinformation.

vom 3.11.2020

OKAPI, die neue Mobilitätsagentur

PRESSEINFORMATION 3.11.2020

Die neue Mobilitätsagentur OKAPI bietet Beratung für Kommunen und Unternehmen

Mit vereinten Kräften die zukünftige Mobilität in den Alltag der Menschen integrieren: Die Berliner Fahrradexpert*innen von Velokonzept und das Hamburger Forschungsinstitut Quotas begleiten ab sofort Unternehmen und öffentliche Verwaltungen mit umfangreicher Expertise, interaktiven digitalen Tools und einem 360-Grad Blick für ein zukunftsfähiges Mobilitätsmanagement.

Innovatives Mobilitätsmanagement fußt bei OKAPI auf wissenschaftlichen Analysen für Verhaltensänderungen und kommunikativen Ansätzen für neue und nachhaltige Mobilitätsformen. Mit einem Rundumblick auf unterschiedliche Akteure verknüpft OKAPI Mobilität mit anderen Visionen wie Gesundheit, Effizienzsteigerung, Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Das OKAPI-Prinzip steht hierbei für eine offene und verkehrsmittelübergreifende Herangehensweise, die die kollektive Intelligenz der beteiligten Akteure kooperativ nutzt, also die Menschen in den Vor-dergrund stellt. Dabei arbeitet das neue Beratungsteam analytisch und passgenau und nicht zuletzt inspirierend mit neuen Methoden, Impulsen und Umsetzungsideen.

Drei Stufen zum Ziel: Check – Plan – Do

Durch Impulsgespräche und das selbst entwickelte digitale Tool „Mo-bility Profiler“, das eine neue und innovative Segmentierung in Mobilitätsprofile ermöglicht, lässt sich die bestehende Situation und das Mobilitätsverhalten umfassend analysieren („Check“). In den folgenden Aktivierungsworkshops werden gemeinsam mit den Auftraggeber*innen und unter Beteiligung der Belegschaft individuelle und angepasste Umsetzungsmöglichkeiten erörtert („Plan“). Die praktische Umsetzung („Do“) erfolgt mit Kick-Off-Events und Testtagen vor Ort sowie entsprechenden Feedbackrunden.

Zielkund*innen sind Privatunternehmen genauso wie öffentliche Einrichtungen und Verwaltungen, Kommunen und Quartiere. OKAPI sind angetreten, um das Mobilitätsverhalten der Mitarbeitenden, Kund*innen, Einwohner*innen und Besucher*innen zu verändern – als wichtigen Beitrag zur nötigen Mobilitätswende.

Zur Umsetzung dieses Vorhabens haben sich zwei wichtige Player zusammengetan: Velokonzept ist die Agentur fürs Fahrrad in Deutschland und bietet Beratung, Konzeption, Kommunikation und Eventorganisation aus einer Hand mit einem starken akteursübergreifenden Netzwerk. Das Forschungsinstitut Quotas ist seit 15 Jahren mit empirischen Erhebungen, Konzeptionen und Beratungen besonders im Bereich der nachhaltigen und zukunftsgerichteten Mobilität als Spezialist bekannt. Mit Kund*innen wie zum Beispiel der Deutschen Bahn AG, dem Umweltbundesamt, Brandenburger Landesbehörden und Berliner Bezirksverwaltungen können die zwei Partner*innen bereits auf hochwertige Referenzen verweisen.

“Gemeinsam können wir mehr bewegen. Als Forschungsinstitut entwickelt Quotas Konzepte auf Basis von fundierten Analysen, während Velokonzept die wichtigen Player kennt und Maßnahmen umsetzt“ erläutert Thomas Krautscheid, Leiter Verkehr und Umwelt bei Quotas, die Kooperation. Isabell Eberlein, Geschäftsführerin bei Velokonzept ergänzt: „Als diverses Team können wir die Bedürfnisse aller besser berücksichtigen und dadurch die richtigen Maßnahmen entwickeln“.

In der Tierwelt sieht das Okapi wie eine Mischung aus Zebra und Giraffe aus. Während das Zebra für Diversität steht, behält die Giraffe den Überblick.

Mehr Informationen & Kontakt:

vom 22.09.2020

Ulrike Saade leitet Nachfolge bei Velokonzept ein

Vor 20 Jahren gründete Ulrike Saade die Agentur Velokonzept in Berlin. Mit zwei neuen geschäftsführenden Gesellschafterinnen läutet sie einen Generationswechsel ein – und bleibt an Bord.

Mit Isabell Eberlein und Hille Bekic hat die bisher alleinige Inhaberin und Geschäftsführerin Ulrike Saade zwei starke Partnerinnen gefunden, mit denen sie sich in der neuen Velokonzept GmbH ab sofort sowohl die Gesellschaftsanteile als auch die Geschäftsführung teilt.

„Mit der Neuaufstellung der Firma und dem starken Team im Rücken machen wir Velokonzept mit neuen Geschäftsideen zukunftsfähig“ freut sich Ulrike Saade. Die 20-jährige Erfahrung von Velokonzept und ein breites Netzwerk an Partner*innen innerhalb und außerhalb der Fahrradbranche bilden eine gute Ausgangslage für die bestehenden Geschäftsbereiche Festivals und Fachkongresse sowie die Weiterentwicklung in Richtung Mobilitätsberatung.

„Wir sehen gerade jetzt die einzigartige Gelegenheit, das Fahrrad in neuen gesellschaftlichen Bereichen zu etablieren – Architektur, Stadtent-wicklung, betriebliche und kommunale Mobilität“, sagt Hille Bekic. „Auch die Branche nimmt die gesellschaftliche und politische Bedeutung des Fahrrads zunehmend wahr. Bei Velokonzept arbeiten wir an der Systemrelevanz des Fahrrads – mit digitalen und analogen Events“, ergänzt Isabell Eberlein.

Hille Bekic ist Architektin und verknüpft die Themen Stadtentwicklung und Mobilität. Sie baut den Bereich betriebliche und kommunale Mobilitätsberatung aus ihrer Planungsperspektive auf. Hille Bekic ist Mitglied im Vorstand der Architektenkammer Berlin und war maßgeblich am Volksentscheid Fahrrad Berlin beteiligt.

Isabell Eberlein, M.A. Environmental Policy and Planning, entwickelte mehrere Start-Ups im Mobilitätsbereich und verantwortet das VELOLab – das Versuchslabor für digitale und analoge Fachkonferenzen und kollaborative Mobilitätsberatung. Isabell Eberlein ist im Vorstand des Vereins Changing Cities und Mitglied bei Women in Mobility.

Ulrike Saade wird gemeinsam mit Isabell Eberlein das Branchennetzwerk BIKEBRAINPOOL leiten und weiterhin für die Zentralregulierung verantwortlich sein. Isabell Eberlein übernimmt in der Geschäftsführung den Bereich Business Development. Hille Bekic leitet in der Geschäftsführung die Themen Finanzen und Controlling.

Die neue Velokonzept GmbH wird als Unternehmen in Verantwortungseigentum nach den Grundsätzen der Soziokratie geführt. Alle Mitarbeiter*innen sind in Entscheidungsprozesse involviert und können wesentliche Schritte des Unternehmens mitbestimmen. Das gesamte Velokonzept-Team ist seit einem Jahr an der Umstrukturierung zum Purpose-Unternehmen beteiligt. Damit stellt Velokonzept die Mission über rein wirtschaftliche Ziele, wenn es heißt: „Wir verankern das Fahrrad in der Mitte der Gesellschaft“.

vom 8.09.2020

Radtourismus standfest in der Krise

Den krönenden Abschluss der Premiere der Digital Days bildete der TRAVEL TALK. Zum 19. Mal fand der Radreisekongress der EUROBIKE statt, zum ersten Mal im digitalen Raum. Digitalisierung war auch das Stichwort für viele Präsentationen – nicht nur als Verknüpfung der internationalen Teilnehmenden in den Präsentationen, Talks und Pitches, sondern auch zwischen urbanen und ländlichen Regionen, die sich in Pandemiezeiten allmählich näherkommen.

Covid 19 hat die Destinationen und Veranstalter europaweit in ähnlichem Maße erwischt, nämlich mit einem Verlust von etwa der Hälfte der Besucher*innen. Doch viele Menschen machten trotzdem Urlaub und besuchten nach der Absage der Auslandsreise ihre eigene Region oder ihr Land. Mit den Daten und Zahlen aus vielen touristischen Zielen ging es in die Pitchrunde zu Ideen und spannenden neuen Radreiseprojekten. Jill Warren von der European Cyclists‘ Federation setzte sich mit ihrer Präsentation der Kampagne #RestartCycleTourism, die mehr Investitionen in den Fahrradtourismus fordert, gegen ihre sieben Kontrahent*innen durch.

Zusammenarbeit statt Konkurrenz und die bessere Vernetzung zwischen den Anspruchsgruppen war das zentrale Thema in den parallelen Workshops zu den Themen Cargobike, Mountainbike und Open Data, in denen diese konkreten Themen ausführlicher zwischen Panel und Publikum erörtert werden konnten.

Und die Kaffeepause zum Austauschen und Netzwerken? Auch das geht digital!