vom 8.09.2020

Radtourismus standfest in der Krise

Den krönenden Abschluss der Premiere der Digital Days bildete der TRAVEL TALK. Zum 19. Mal fand der Radreisekongress der EUROBIKE statt, zum ersten Mal im digitalen Raum. Digitalisierung war auch das Stichwort für viele Präsentationen – nicht nur als Verknüpfung der internationalen Teilnehmenden in den Präsentationen, Talks und Pitches, sondern auch zwischen urbanen und ländlichen Regionen, die sich in Pandemiezeiten allmählich näherkommen.

Covid 19 hat die Destinationen und Veranstalter europaweit in ähnlichem Maße erwischt, nämlich mit einem Verlust von etwa der Hälfte der Besucher*innen. Doch viele Menschen machten trotzdem Urlaub und besuchten nach der Absage der Auslandsreise ihre eigene Region oder ihr Land. Mit den Daten und Zahlen aus vielen touristischen Zielen ging es in die Pitchrunde zu Ideen und spannenden neuen Radreiseprojekten. Jill Warren von der European Cyclists‘ Federation setzte sich mit ihrer Präsentation der Kampagne #RestartCycleTourism, die mehr Investitionen in den Fahrradtourismus fordert, gegen ihre sieben Kontrahent*innen durch.

Zusammenarbeit statt Konkurrenz und die bessere Vernetzung zwischen den Anspruchsgruppen war das zentrale Thema in den parallelen Workshops zu den Themen Cargobike, Mountainbike und Open Data, in denen diese konkreten Themen ausführlicher zwischen Panel und Publikum erörtert werden konnten.

Und die Kaffeepause zum Austauschen und Netzwerken? Auch das geht digital!

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